Datensammeln auf Friedhöfen für Inkassodienste & Co: Seit ich diese Internetseite betreibe lerne ich viele Leute kennen. Die meisten haben eine richtige Leidensgeschichte hinter sich. Interessant:

Viele haben einfach nur Pech gehabt, oder sind von anderen lieben Mitmenschen betrogen worden. Und ich freue mich, wenn ich vielen davon mit meinen Tipps und Erfahrungen dabei helfen kann, ihre Schulden los zu werden.

Mit einigen ist der Kontakt aus verschiedensten Gründen auch intensiver als bei vielen anderen. Und so bekomme ich manchmal mit, was es für komische Jobs gibt. Ein Kunde aus München (nennen wir ihn einfach mal Peter) hat einen richtigen tollen Job. Er Arbeit auf 450€-Basis bei
einem Inkassodienst. Als Daten-Schnüffler.

Seine Arbeit besteht darin, alle Friedhöfe der Stadt regelmäßig zu besuchen. Aber nicht, um den Verstorbenen Kunden vom
Inkassodienst Blumen zu bringen. Nein das macht er leider nicht. Vielmehr ist er zur Spionage und zum Datensammeln unterwegs.
Er muss sich beim Aushang genau aufschreiben wer beerdigt wird. Mit Name und Geburtsdatum und Todestag. Es geht sogar soweit, das er nach frischen Gräbern schauen muss. Da nicht jeder z.B. einen Gottesdienst oder eine Trauerfeier bekommt . Auf diese Weise hat er täglich viel Bewegung. „Eine Art bezahlter Spaziergang“ meint Peter.

Die auf diese Weise gesammelten Daten werden natürlich an sämtliche Inkassodienste und Versandhäuser weitergeleitet. Damit nicht jemand einfach auf seine Oma etwas bei Amazon oder Otto Versand bestellen kann.

Es ist schon interessant, wie die Firmen an ihre Daten kommen. Auf solch eine Idee muss man erst mal kommen: Den Friedhof als Quelle für seine Daten zu nutzen.

Wer auch Erfahrungen als Datensammler oder Ähnliches gemacht hat, kann mir gerne eine Email senden – und mir ein bißchen was aus der Welt der Datensammler erzählen .

Email: info@weg-adresse.com