Allgemeine Geschäftsbedingungen werden kurz AGB genannt. Sie sind auch als Lieferungs- und/oder Zahlungsbedingungen bekannt. Es handelt sich um vorformulierte Vertragsbedingungen, die der Vertragspartei mit dem Abschluss des Vertrages dargeboten werden.  Individuelle Vertragsabsprachen haben vor den AGB noch Vorrang. Die AGB werden immer zu dem Bestandteil eines Vertrages, wenn auf diese hingewiesen wird. Die Inhalte sind verschiedene Regelungen für Art und Weise der Leistung, für Gewährleistungen bei Mängeln, Haftung bei Leistungsstörungen und mehr. Allgemeine Geschäftsbedingungen können von Anwälten und Gerichten kontrolliert werden und wenn sie nicht stimmig sind, kommt es durchaus zu Abmahnungen. Die Bestimmungen in den AGB sind nicht wirksam, wenn man den Vertragspartner benachteiligen würde oder wenn Klauseln vorhanden sind, die sehr ungewöhnlich sind und für den Vertragspartner nicht wichtig sind.

Allgemeine Geschäftsbedingungen sollten immer von einem Anwalt aufgestellt werden, denn Laien kennen sich mit den Gesetzen und Rechten nicht aus und könnten viele Fehler machen und die Abmahnung heraufbeschwören.

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