Das vorläufige Zahlungsverbot zählt zu den Maßnahmen der Zwangsvollstreckung. Hier geht es um den Rand der Zahlung an Gläubigern, die befriedigt werden wollen, also bezahlt werden möchten. Man nennt das vorläufige Zahlungsverbot oft auch Vorpfändung. Der Gerichtsvollzieher handelt hier im Namen des Gläubigers und stellt dem Schuldner die Forderung dar und die schriftliche Erklärung, dass eine Pfändung bevorsteht. Nach der Zustellung vergehen in der Regel bis zu 30 Tage, bis der Pfändungsbeschluss und der Überweisungsbeschluss erfolgen. Wenn der Schuldner noch eine andere, besser der Drittschuldner wie die Bank oder der Arbeitgeber, einen anderen Pfändungsbeschluss erhält, dieser nicht bezahlt werden darf. Die Vorpfändung hat Vorrang.

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