Die Beratungshilfe wird für Menschen angeboten, die finanziell sehr schlecht gestellt sind und sich einen Anwalt nicht selbst leisten könnten. Geht es um außergerichtliche rechtliche Fragen und Angelegenheiten, kann man die Beratungshilfe kostenlos für sich nutzen. Allerdings wird vorab ein Antrag benötigt, denn man einem Amtspfleger vor Gericht vorlegt. Dieser entscheidet dann, ob die Anfrage angenommen wird und der Antragsteller zur Beratungshilfe darf. In dem Fall gibt es einen Berechtigungsschein, mit dem man zu einem Anwalt seiner Wahl in der Stadt gehen darf. Manche Rechtsanwälte verlangen von den schlecht gestellten Personen  entweder eine Gebühr von 10 Euro oder lassen diese gänzlich fallen. Wer einen Anwalt braucht und weiß, dass er diesen von seinem geringen Lohn nicht tragen kann oder gar vom Amt lebt, sollte schleunigst den Antrag stellen, um einen Rechtsanwalt zur Beratung aufsuchen zu können. Bevor der Antrag nicht bewilligt wurde und man einen Berechtigungsschein hat, muss man die Anwaltskosten tragen, würde man vorab in die Kanzlei gehen. Aber manche Anwälte bieten auch eine kostenlose Beratungsstunde an, bevor sich ein Klient für die Kanzlei entscheidet, dies könnte man für sich nutzen, um dann anschließend mit dem Beratungsschein mit dem Anwalt alles weitere angehen zu können!

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