Die Schufa Holding AG früher SCHUFA e.V. Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung dient als deutsche Wirtschaftsauskunftei. Der Geschäftssitz der Schufa ist in Wiesbaden zu finden und hat die Rechtsform Aktiengesellschaft. Die privatwirtschaftliche deutsche Wirtschaftsauskunftei hat wichtige Aktionäre vorzuweisen, wie Handelsunterunternehmer, Kreditinstitute und andere Dienstleister. Der Geschäftszweck ist klar, denn Vertragspartner sollen mit Informationen in Sachen Bonität dritter Personen versorgt werden.

Die Schufa Holding AG kann über 797 Millionen Einzeldaten vorweisen. 66,4 Millionen natürliche Personen, also Privatpersonen und 5,2 Millionen Unternehmen. Die Schufa ist sehr beschäftigt und hat im Jahr mehr als 128,9 Millionen Anfragen in Sachen Kreditwürdigkeit zu bearbeiten. 1,9 Millionen dieser Auskünfte betreffen Verbraucher, die ihre eigenen Daten einsehen möchten.

Um die gesamten Anfragen bedienen zu können, hat die Schufa ca. 750 Mitarbeiter eingestellt. Der Umsatz der Schufa belief sich im Jahre 2015 auf ungefähr 145,8 Millionen. Michael Freytag ist seit dem 1. November 2010 der Vorstandssitzende von dieser AG. Vorab war er als Finanzsenator in Hamburg bekannt.

Die Geschichte der Schufa

Die SCHUFA hat eine sehr lange Geschichte zu erzählen. Alles fing mit der Berliner Städtische Elektrizitäts-Aktiengesellschaft, kurz BEWAG, die in den 1920er Jahren Strom und Haushaltsgeräte verkaufte. Die AG war früher einer der wenigen Anbieter für Haushaltsgeräte auf Ratenkauf. Diese wurden mit der Stromrechnung zusammen gezahlt und nur wer regelmäßig zahlten konnte, bekam auch die gewünschten Elektrogeräte. Alleine um festzustellen, ob jemand ermächtigt war, die Geräte zu bestellen, wurde ein System angelegt.

Die Erfahrungen bei dieser Datensammlung sorgten dafür, dass der leitende Angestellte Walter Meyer zusammen mit seinem Bruder Kurt Meyer und mit Robert Kauffmann die Schutzgemeinschaft für Absatzfinanzierung in Berlin gründete. Der Bruder war damals Anwalt und Herr Kauffmann war der geschäftsführende Vorstand der BEWAG. Die Gründung erfolgte übrigens 1927. Dadurch entstanden mit der Zeit weitere 13 Gesellschaften in Deutschland. Im Jahre 1952 dann wurde die Bundes-Schufa e.V. gegründet. Dies nach dem zweiten Weltkrieg und von allen 13 Schufa Gesellschaften.

Im Jahr 2000 wurde die Bundes-Schufa e.V. umgewandelt. Die Schufa Holding AG war entstanden. Im Jahre 2002 wurden dann die Anteile von den 8 Regionalgesellschaften auf die Schufa Holding AG übertragen. Es entstand ein Vorstand, der aus drei Personen bestand. Weiterhin wurde ein Aufsichtsrat von 9 Personen ins Leben gerufen. Drei der 9 Personen waren Mitarbeiter der Schufa. Mittlerweile ist es so, dass die Schufa Holding AG im Besitz von Banken ist, auf jeden Fall mehrheitlich gesehen.

Die Schufa hat sich weiterentwickeln können. So werden seit dem Jahr 2004 nicht nur noch Informationen über einzelne Menschen aufgezeigt. Nein, es können seit 2004 auch Bonitätsauskünfte über Unternehmen eingeholt werden. Dies hat den Zweck, dass die Geschäfte zwischen mehreren Unternehmen sicherer sein sollen.

Im Jahre 2005 wurde wieder eine neue Veränderung eingeführt. Die SCHUFA ging online und ist es heute noch. Zu finden auf dem Internetportal meineSCHUFA.de. Dies hat den Vorteil, dass die Verbraucher sich online anmelden können und die Daten auch online angeschaut werden dürfen. Der Nutzer kann online ersehen, welche Unternehmen seine Daten angefragt haben oder gemeldet haben.

Im Jahre 2008 kam es wieder zu einer weiteren Änderung. Der Schufa Verbraucherbeitrag wurde gegründet. In diesem sind Experten von Unternehmen der Wissenschaft, der Politik und aus Institutti9onen und Verbänden zu finden. Der Verbraucherbeirat hat natürlich einen Sinn. Er wurde gegründet, damit Verbraucherthemen herangetragen werden können. Diese werden dann unabhängig, aber übergreifend diskutiert.

Auch das Jahr 2009 brachte eine weitere Änderung. Man sieht, die Schufa war sehr fleißig. In diesem Jahr wurde das Schlichtungsverfahren der SCHUFA eingeführt. Es dient Verbrauchern und der neutralen Schlichtung. Das neue Verfahren wird SCHUFA Ombudsmann Verfahren genannt.

Im Jahre 2013 kam es wieder zu einer Neuerung, die SCHUFA gründete die W² WirtschaftsWerkstatt – Nimm deine Finanzen in die Hand als Bildungsinitiative für Jugendliche und Erwachsene. Wie der Name es schon erahnen lässt, geht es hier um Wirtschafts- und Firmenthemen.

Die letzte wichtige Änderung war im Jahre 2014 zu vermelden. Die Schufa startete den SCHUFA-FraudPool, um die Möglichkeit zu bieten, dass sich Kreditinstitute über Betrugsfälle austauschen können.

wie ein teurer Rechner, ein teurer Fernseher, das Auto und mehr. Nicht gepfändet werden dürfen bei der Sachpfändung die Waschmaschine, das Bett, wichtige Haus- und Küchengeräte. Sofern bestimmte teure Gegenstände der Forderung entsprechen und nicht zu den gerade aufgezählten Sachen gehören, dürfen diese auch gepfändet werden.

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