Ein Vergleich kommt dann zustanden, wenn zwei Parteien einen Vertrag unterschreiben, bei denen es vorher um Streitigkeiten ging, die nicht gelöst werden konnten. Meist geht es bei dem Vergleich um eine Summe, die von einer Partei an die andere gezahlt wird. Der Vergleich erspart den Parteien den Gang vor Gericht. Wenn es um einen Schuldner geht, gibt oft der Gläubiger nach und verlangt nur noch einen Teil der Hauptforderung. Hier werden meist Erlassungsvereinbarungen im Vertrag festgehalten oder die Zahlungserleichterung. Beim Vergleich wird in der Regel eine feste Summe vereinbart, bei der schon die Zinsen mit eingerechnet sind. Festgehalten wird auch, wann die Zahlungen erfolgen. Wenn es um Ratenzahlungen geht, werden auch diese festgelegt. Der Schuldner muss sicher sein, dass er die Raten tragen kann und natürlich sollte die Vereinbarung zu Sicherheit beider Parteien, schriftlich festgehalten werden.

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