Mit dem Arrest ist der vorläufige Rechtsschutz geregelt. Zivilrechtlichte Ansprüche wirksam zu machen, würde viel Zeit beanspruchen. Da der Schuldner während dieser Zeit aber Vermögen sichern kann, was vermieden werden muss, kommt der Arrest zum Tragen. Der vorläufige Rechtsschutz lässt den Arrest zu, damit die Zwangsvollstreckung durchzogen werden kann. Das Gericht wird für die Sicherung den Arrestbefehl erlassen. Die Vollziehung des Arrestes kann jedoch vermieden werden, indem der Schuldner eine bestimmte Geldsumme hinterlegt. Der Arrest soll also sicherstellen, dass der Schuldner sein Geld nicht zur Seite schafft, sondern die Forderung eingetrieben werden kann. Gegen den vom Gericht verhängten Arrest kann natürlich Widerspruch eingelegt werden.  Jedoch kann man nicht die Forderung sofortig abgeführt werden, da man erst einmal den Vollstreckungstitel braucht oder aber auch den Pfändungs- und mit ihm den Überweisungsbeschluss. Bei dem Arrest geht es um die Rangfolge. Wer als erstes den Arrest beantragt, wird auch an erster Stelle aufgenommen. Dies heißt auch, dass man als erstes sein Geld erhält.

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