Die Bürgschaft dürfte viele Menschen von der Bank bekannt sein. Denn möchte man dort einen Kredit aufnehmen, wird oft ein Bürge verlangt. Dieser übernimmt die sogenannte Bürgschaft und steht im Vertrag zwischen dem Gläubiger und dem Schuldner. Der Bürge erklärt sich dazu bereit, für die Erfüllung der Forderung gerade zu stehen, sofern der Schuldner nicht mehr zahlt. Die Bürgschaft muss immer gut überlegt werden, denn sie erfolgt in schriftlicher Form und kann nicht widerrufen werden. Der Bürge steht für die Höhe der Verbindlichkeit ein, kann auch für die Kosten einer Kündigung verantwortlich sein und bei einer Rechtsverfolgung noch weitere Kosten tragen müssen. Er ist der Gesamtschuldner und steht immer für den Schuldner ein,  auch dann, wenn man mit diesem schon lange nicht mehr befreundet ist oder wenn zum Beispiel die beiden Brüder zerstritten wären. Die Bürgschaft ist bindend, hat man sie erst unterschrieben!

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