Der außergerichtliche Einigungsversuch ist im Schuldenwesen sehr wichtig. Er wird kurz AEV genannt und ist ein Bestandteil für das Verbraucherinsolvenzverfahren. Genauer gesagt, ist der AEV sogar ein vorgeschriebener und somit wichtiger Bestandteil. Für den Schuldner bedeutet dass, dass vorab versucht werden muss, eine Einigung zu finden. Schuldner und Gläubiger müssen versuchen, einen Weg zu finden, damit die Schulden abgetragen werden können. In den meisten Fällen scheitert es an der Summe, die der Schuldner als Vergleichssumme zahlen möchte. In dem Fall kann der Insolvenzantrag gestellt werden. Allerdings ist dies gar nicht so leicht, denn es muss belegt werden können, dass man sich versucht hat zu einigen. Das heißt, man braucht einen Zeugen, nicht etwa die Mutter, den Nachbarn oder andere Personen, sondern dafür geeignete Menschen. Dies kann der Anwalt sein, den man versucht, mit der Einigung zu beauftragen, ebenso kann man sich an die Schuldnerberatung wenden. Die Schuldnerberatung kennt sich mit den außergerichtlichen Einigungsversuchen aus und hat oft sogar eine gute Chance, die Vergleichszahlung auszuhandeln. Wenn der Einigungsversuch scheitert, können der Anwalt oder die Schuldnerberatung das Scheitern bescheinigen und dem Insolvenzverfahren steht nicht mehr viel im Wege. hat man natürlich mehrere Gläubiger, ist bei allen der außergerichtliche Einigungsversuch von Nöten, bevor man die Verbraucherinsolvenz beantragen kann.  Die Restschuldbefreiung, was die Insolvenz ist, ist mit einigen Schwierigkeiten verbunden, die man aber dank der Schuldenberatung recht gut in den Griff bekommt. Da man die Bescheinigung so oder so braucht, kann man auch die Experten die Verhandlungen führen lassen. Und man muss darauf gefasst sein, dass es sehr wohl zu einer Einigung kommen kann, von daher sollte man nur eine Vergleichszahlung anbieten, die man auch einhalten kann.

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